Jetzt aktiv werden!
Artikel

Der EU-Rahmenvertrag betrifft auch Sie

Viele Hettlingerinnen und Hettlinger wollten wissen, was der EU‑Rahmenvertrag konkret für unser Land bedeutet. Die Informationsveranstaltung bot klare Fakten, verständliche Beispiele und eine lebhafte Diskussion.

v.l.n.r.:  KR Tobias Weidmann,  aNR-Präsident Jürg Stahl,  NR Therese Schläpfer,  KR Martin Huber

Am Montag, 23. März 2026, fand in der Zelglitrotte in Hettlingen eine gut besuchte öffentliche Informationsveranstaltung der SVP und FDP Hettlingen zum EU‑Rahmenvertrag statt. Über 60 interessierte Besucherinnen und Besucher liessen sich unter der Leitung von Alt‑Nationalratspräsident Jürg Stahl in die komplexe Vorlage einführen. Fachlich begleitet wurde der Anlass durch Tobias Weidmann, Fraktionschef der SVP und Kantonsrat aus Hettlingen, sowie Martin Huber, FDP‑Kantonsrat aus Neftenbach.

Anhand konkreter Beispiele und sorgfältig aufbereiteter Daten wurden die bestehenden sowie drei neue Gesetzestitel und deren Bedeutung für die Schweiz erläutert. Vertieft behandelt wurden insbesondere die Personenfreizügigkeit, das Landwirtschaftsabkommen und die Lebensmittelgesundheit – jeweils mit Fokus auf deren möglichen Auswirkungen auf die Schweiz.

Während der gesamten Präsentation herrschte im Saal gespannte Ruhe, was das grosse Interesse des Publikums deutlich zeigte. Am Ende dankten die Anwesenden den Referenten mit langanhaltendem Applaus für die fundierte Vorbereitung und die überzeugende Darstellung.

In der anschliessenden Diskussion zeigte sich breite Einigkeit über die aus Sicht der Teilnehmenden ungünstigen Folgen der Vorlage für die Schweiz. Besonders hervorgehoben wurde der mögliche Verlust demokratischer Errungenschaften, da die schweizerische Ordnung auf Volkssouveränität «von unten nach oben» beruht, während die EU politisch «von oben nach unten» organisiert ist. Ebenfalls kritisch beurteilt wurden verschiedene finanzielle Beiträge an die EU, etwa Kohäsionszahlungen oder Ausgleichszahlungen bei Marktvorteilen.

Viel Raum nahmen Fragen zu den Konsequenzen eines allfälligen Neins der Stimmbürgerschaft ein. Die Referenten und der Moderator vertraten übereinstimmend die Ansicht, dass ein Nein keine unmittelbaren negativen Folgen hätte. Die EU profitiere weiterhin von der bestehenden Situation, da zahlreiche bilaterale Abkommen in Kraft seien, die Schweiz ein bedeutender Abnehmer europäischer Produkte sei, über eine vorteilhafte Transitregelung verfüge und zudem wichtige Reserven zur Unterstützung bei einer Strommangellage bereithalte.

Zusammenfassend zeigte die Veranstaltung, dass zahlreiche, mit Fakten unterlegte Argumente vorliegen, um den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern die Gründe für eine Ablehnung der Vorlage verständlich zu machen.

Artikel teilen
über den Autor
SVP Präsident SVP-Hettlingen, RPK (ZH)
Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden